Was tun, wenn's passiert ist?

Soforthilfe für dich

Soforthilfe für dich

 

Du hast keine Schuld an dem, was ein anderer Dir zufügt!

Wenn du befürchtest, dass dir jemand K.O.-Mittel in dein Getränk gegeben hat, reagiere möglichst schnell bevor die Substanz anfängt zu wirken:

Gib umgehend einer Freundin oder einem Freund einen Hinweis, dass du den Verdacht hast, Opfer von K.O.-Mitteln geworden zu sein.
Bitte sie, den Notarzt zu rufen (112) und dich auf keinen Fall allein zu lassen. Einer von euch sollte den Notarzt über euren Verdacht informieren, damit er die Blut- und Urinuntersuchung veranlassen kann.
Wenn du befürchtest, Opfer einer Gewalttat geworden zu sein, lasse beim Arzt oder im Krankenhaus schnellstmöglich die Spuren sichern.

In der Rechtsmedizin in Münster (s.unter Kontakt Gewaltopferambulanz) kann dies auch anononym erfolgen. Bitte dusche vorher nicht und nimm die Kleidung in einer Papiertüte mit, die du während der Tat getragen hast.

   

Soforthilfe für andere

Soforthilfe für andere

Wenn du beobachtest, dass deine Freundin ungewöhnlich betrunken wirkt oder gar ohnmächtig wird, ergreife schnell die nächsten Schritte:

Ruf den Notarzt (112).
Leiste Erste Hilfe, kontrolliere Atmung und Puls, bringe die Person in eine stabile Seitenlage bis der Notarzt kommt, bei Atem- oder Herzstillstand führe Wiederbelebungsmaßnahmen durch.
Informiere den Notarzt über deinen Verdacht, dass Betäubungsmittel verarbreicht wurden. Er kann dann die notwendige Blut- und Urinuntersuchung veranlassen.
Verständige die Polizei und sichere Beweise: bewahre das Getränk auf und sprich mögliche Zeugen, Personal in der Gaststätte an und bitte darum, dass sie die Polizei verständigen, wenn es dir nicht möglich sein sollte.
Solltest du den Täter gesehen habe, bitte andere um Hilfe, um ihn eventuell aufzuhalten und/oder berichte der Polizei und dem Opfer von deinen Beobachtungen.
Sei für deine Freundin da. Du kannst sie ermutigen sich Unterstützung bei einer Fachberatungsstelle zu holen und sie gerne dorthin begleiten.

Langfristige Hilfe

Langfristige Hilfe

Ein Raub, sexueller Missbrauch oder eine Vergewaltigung unter dem Einfluss von K.O.-Mitteln ist ein extremes Ereignis, das ein schweres körperliches und seelisches Trauma zur Folge haben kann.

Das kannst du für dich tun:

Nimm Kontakt mit uns auf, wenn du den Verdacht hast, Opfer einer Gewalttat geworden zu sein - auch dann, wenn du dich nicht an das Ereignis erinnern kannst und Zweifel an deiner Wahrnehmung hast. Ein traumatisches Ereignis kann langfristige Folgen haben.

Du kannst in die offene Sprechstunde kommen oder einen Termin vereinbaren.

Tel.: 0 25 21-16 88 7  Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! 

Weitere Informationen auf der website: www.frauenberatung-beckum.de

Die Beratung ist kostenlos und auf Wunsch auch anonym. Du kannst zu deiner Unterstützung gerne eine Freundin mitbringen.

Wir informieren dich zu unseren Hilfeangeboten und anderen in der Umgebung und unterstützen dich bei der Kontaktaufnahme zu qualifizierten Kliniken, ÄrztInnen und TherapeutInnen.

  Du kannst dich an uns wenden, oder an die Trauma-Ambulanz in Münster oder eine Therapeutin, wenn nach einem Ereignis Panik, Ängste, Schreckhaftigkeit, Schlafstörungen, Alpträume, Konzentrationsschwierigkeiten, Übelkeit, Ekel, Misstrauen oder ähnliches auftreten - das können Anzeichen einer akuten psychischen Belastungsreaktion sein, die umgehend behandelt werden sollte.
Wenn Du Anzeige bei der Polizei erstatten möchtest - beraten wir dich gerne im Vorfeld und vermitteln dir, einen Kontakt zum zuständigen Kriminalkommissariat, dem Opferschutz der Polizei und zu FachanwältInnen und begleiten dich in einem Strafverfahren.

Wenn’s passiert ist, muss schnell gehandelt werden.

Es besteht Lebensgefahr!
Ruf den Notarzt!

112

logo hilfetelefon

Was kann ich sonst noch tun?

fhf logo polizei warendorf behoerdenlogo Stadtwache25Jahre 200  StadtBeckum RGB mC Hotelier und Wirteverein